Motorradtour Kroatien (Istrien) – Italien 6 Tage

Motorradtour Kroatien - Italien
Motorradtour Kroatien – Italien

Auch 2016 lassen wir uns (Rainer und Manne) unseren Männertrip zu zweit mit Motorrad und Zelt nicht nehmen. Diesmal haben wir uns eine 6-tägige Motorrad Rundtour über Italien durch Kroatien, genauer gesagt Istrien, und wieder zurück ausgeschaut.

Vorab: Die Route habe ich bis auf die Anreise von unserem Wohnort und die Rückfahrt mit dem Handy getrackt.

Road Map

1.Tag:
Pullenreuth – Weiden – Regensburg – München – Garmisch Partenkirchen – (Österreich) Innsbruck – Brennerpass (alte Brennerstraße) – (Italien) Bozen – Brixen – Trento – Arco – Torbole – Malcesine (Gardasee)

2. Tag:
Malcesine – Rovereto – dann über  Passstraße Strada Stratale Del Pasubio – Vallarasa – Torrebelvicino – Vincenza – Cittadella – Caposile – Jesolo

3. Tag:
Jesolo – Grado -Monfalcone – Küstenstraße – Triest  – Grenzübergang nach Slowenien – Hrvatini – Koper – Porec (Istrien / Kroatien)

4. Tag:
Porec – Fjord (Limski Kanal) – Rovinj – Pula – Ostküste über Route66 – Prodol – Barban – Vozillici – Zagorje – Medveja

5. Tag:
Medveja – Icici – Grenzübergang Pesek nach Italien – Palmanova – Codroipa – Campei – Agordo – Karrer Pass – Bozen – Klausen (Chiuso)

6. Tag:
Klausen – Sterzing (Österreich) – Matrei (Brennerpass) – Innsbruck – Garmisch Partenkirchen – München – Regensburg – Pullenreuth

Karte mit der Route folgt 😉

Länge: ca. 2.200 km – Reisedauer: 6 Tage

Road Points

  • Brennerpass (Alte Brennerstraße)
  • Malcesine am Gardasee
  • Passstraße Strada Stratale Del Pasubio
  • Jesolo
  • Caorle
  • Bibione
  • Grado
  • Monfalcone
  • Triest / Küstenstraße
  • Slowenien
  • Porec´Istrien/Kroatien
  • Fjord „Limski Kanal“
  • Rovinj
  • Pula
  • Küstenstraße 66 Ostküste Istrien
  • Zagorje
  • Icici
  • Palmanova (Italien)
  • Dolomitenstraße
  • Campei
  • Agordo
  • Karrer Pass
  • Bozen
  • Klausen
  • Sterzing
  • Matrei
  • Innsbruck
  • Garmisch Partenkirchen
  • München

Sitzfleisch und Kilometer fressen

Für die Anfahrt zu unserem altbekannten Zielpunkt – dem Gardasee, von dem aus unsere eigentliche Motorradtour beginnen soll, ist erstmal Kilometer fressen angesagt…
Wir fahren von unserem Wohnort (Pullenreuth im schönen Steinwald / Oberpfälzer Wald) aus in einem Zug über die A93 nach München und weiter nach Garmisch Partenkirchen, wo wir zum ersten Mal unsere Füße wieder von den Rasten auf den Boden setzen.
Kein Witz jetzt, sogar durch München gings komplett ohne anhalten. Und dank unserer recht großen Spritfässer ist auch erst in Österreich nachtanken notwendig.
(Ja, auch Chopper/Cruiser können einen großen Tank haben, nicht nur Tourer. ;-))

Nach einer kleinen Pause gehts weiter über Innsbruck, den Brennerpass und dann die alte Brennerstrasse weiter über Bozen, Brixen und Trento nach Malcesine am Gardasee.

Im Camping Lombardi in mitten von Olivenbäumen haben wir unser Zelt zum ersten Mal aufgeschlagen. Der Campingplatz ist nicht in unmittelbarer Seenähe, dafür aber sehr ruhig, sauber, gepflegte Anlage und das Personal zuvorkommend und sehr freundlich.

Wie die Kurven einer schönen Frau…

Am nächsten Tag nach dem Frühstück machen wir uns auf, nach Jesolo an die Küste.

Ab Rovereto gehts über eine Passstraße – die „Strada Stratale Del Pasubio“ (SS46) über Vallarsa nach Schio. Die Passstraße schmiegt sich herrlich über ca. 25 Kilometer an die teils steilen und überhängenden Felswände.
Und dann… da war es wieder – mein italienisches Lieblingswort das so ziemlich jeder Biker kennen dürfte, der schon mal durch Italien gefahren ist: „Tornante“ (Das Schild das die nächste scharfe Kurve anzeigt…;-))
Irgendwie erinnern mich diese Kurven beim lässigen dahin schwingen mit dem Moped an die Figur einer hübschen Frau… Teils weich teils kantig.

Herrliche Ausblicke auf die tief eingeschnittenen Täler des Trentino bieten sich fast während der ganzen Passfahrt. Allerdings solltest du um die Ausblicke wirklich genießen zu können doch besser anhalten, denn Fahrfehler verzeiht die Strecke keine!

Danach gehts leider eine Zeit lang durch langweilige Industriegebiete. Da wir Autobahnen meiden wollten, nehmen wir diese Transitstrecke bis nach Jesolo in Kauf. Sollte jemand von Euch ab hier eine gute Alternative kennen, so lasst es mich bitte wissen…

In Jesolo angekommen landen wir auf dem Campingplatz Malibu. Der Platz ist sauber, sehr gepflegt und direkt am Meer. Wer hier also baden möchte kann sich nach der Ankunft ohne Umwege direkt in die Fluten stürzen. Allerdings ist der Platz aufgrund der Nähe zur Straße nachts etwas lauter.

 

Herrliche Alleen und schöne typisch italienische Ortschaften treffen auf Großstadt-Katastrophe

Vom Badeort Jesolo an der Adria Küste fahren wir weiter über Caorle, Bibione nach Grado.
Die Straße verläuft häufig durch schöne Alleen, die das fahren bei höheren Temperaturen angenehm machen.

Grado mit seinem kleinen Hafen ist wunderschön gelegen und vermittelt etwas das Ambiente von St. Tropez. Bote, Straße und Cafe´s unmittelbar nebeneinander. Eine tolle Kulisse um das bunte Treiben bei einem Eis etwas zu beobachten.

Auf der Weiterfahrt geht´s durch die typisch italienischen Dörfer, wobei sich super gepflegte Orte mit komplett vernachlässigten Ortschaften abrupt abwechseln.
Weiter über Monfalcone auf die Küstenstraße (SS14) in Richtung Triest mit schönen Ausblicken auf den Golf von Triest.

Leider führt uns diese Route aber auch mitten durch Triest… Kurz gesagt, eine absolute Katastrophe für uns Biker. Stop and Go durch ganz Triest, gepaart mit dem typischen „Großstadt Gewusel“ samt dem dazugehörigen geruchlichen Charme, der die Nase schnell verkrampfen lässt!

Jeder fährt wie er will, keiner fährt wie er soll, aber alle fahren irgendwie mit! Es ist echt erstaunlich, dass es nicht an jeder zweiten Ecke kracht! Vielleicht sind aber wir als Deutsche samt dem deutschen Sicherheitsdenken auch nur etwas verwöhnt in dieser Richtung – Wer weiß… Ich empfehle jedenfalls allen, die sich auch dazu entschließen, diese Tour zu fahren: Macht einen großen Bogen um Triest!

Triest haben wir endlich hinter uns gelassen und durchqueren Slowenien. An der Grenze werden hier tatsächlich noch Grenzkontrollen durchgeführt. Der Personalausweis ist für die Ein- und Ausreise aber ausreichend.

In Slowenien ist die Straße eher schmal, bergig und zum Teil auch etwas kurvig. Der Fahrbahnbelag ab und zu etwas holprig, was den Fahrspaß kurzfristig einbremst.

Wir erreichen Kroatien, genauer gesagt steuern wir den Ort Porec´ an.
Jetzt erstmal in die Wechselstube, ein paar Euro in die kroatische Wärung „Kuna“ getauscht und dann die ersten Kuna in ein Wasser investiert, um unseren Flüssigkeitshaushalt wieder auszugleichen.

Der Campingplatz Plava Laguna, den wir ansteuern, gleicht eher einem großen Park. Hier ist neben Kinderbespaßung, Pool, Strand, Bootsverleih und Minigolf fast alles geboten was das Herz begehrt.
In zweiter Reihe zum Meer schlagen wir unser Zelt auf und erleben einen faszinierenden Sonnenuntergang mit Blick auf die 3 unmittelbar davorliegenden Inseln.

Porec´, Limski Kanal und die Route 66

Istrien ist landschaftlich schon ein faszinierendes Land. Auf der Fahrt zum Fjord Limski Kanal, zeigt sich uns erstmalig richtig die abwechslungsreiche Landschaft mit beeindruckender Vegetation.

Grüne Wiesen samt unterschiedlichstem Baumbewuchs wechseln sich mit steppenartigen Flächen und beinahe ausgetrockneten Sträuchern ab. Die Straßen selbst vermitteln ein ständiges Auf- und Ab. Das Fahren auf unseren Bikes gleicht eher dem Wellenreiten als dem gewohnten Motorradfahren. Es macht riesig Spaß über die etwas schmaleren Straßen zu surfen und dabei die tolle Landschaft zu bewundern.

Sollte man mal ein Hungergefühl verspüren: In gefühlt jedem 3. Ort findet sich ein Grill, auf dem sich ein Spanferkel dreht. Auch wenn der Ort nur 3 Häuser hat und weder zuvor noch danach, außer Landschaft erstmal nichts weiter zu sehen ist, aber Hunger leiden muss hier wirklich kein Biker. 🙂

Der Fjord Limski Kanal ist einen Stop wert und sollte in der Motorrad Tourenplanung auf jeden Fall enthalten sein! Tief in die wellige Landschaft eingeschnitten setzt er sich schon bei der Anfahrt mit seinem dunkelblauem, fast türkis-farbigen Wasser imposant in Szene.
– Unbedingt anfahren! –

Weiter gehts in die Hafenstadt Rovinj die allemal einen Besuch wert ist.
Würde ich jedoch nach einen Vergleich zwischen Grado (Italien) und Rovinj gefragt, so fiele meine Entscheidung klar zu Gunsten Grado aus, das auf mich einen gepflegteren Eindruck hinterlassen hat.

Hohe Temperaturen und Glätte treffen aufeinander.

Unser nächstes Ziel ist die Stadt Pula im Süden Istriens.
Verwinkelte Gässchen und versteckte Lokale, die scheinbar nur von der einheimischen  Bevölkerung besucht werden, wechseln sich ab.

Hier kann man Gastronomie in seiner ursprünglichsten Form genießen, wobei unsere Bikes schnell das Aufsehen auf sich ziehen. Allzu viele Touristen scheinen in diesem Teil von Pula wohl nicht vorbei zu kommen.
Nebenbei bemerkt:  Wir wären es vermutlich auch nicht. wenn unser „Abenteuer Navi“ nicht zwischenzeitlich mal die Orientierung verloren hätte und uns in diesen Teil Pulas geführt hätte…

Aber Achtung: Auch auf den breiteren Durchfahrtstraßen ist es bei 28 Grad sehr rutschig! Beim halten an einer Kreuzung rutscht einem ganz schnell mal der Fuß auf dem Teer weg, bzw. beim anfahren am Berg, (auch mit wenig Gas!) legt man schnell einen unfreiwilligen Drift oder Kavalierstart hin. Das kann rasch gefährlich werden, also aufpassen!

Wir verlassen Pula und fahren Richtung Westküste auf der Route 66.
Nein, Scotty hat uns nicht plötzlich in die USA gebeamt, aber auch hier gibt es eine tolle Straße mit der gleichen berühmten Nummer. 😉


Es geht über Prodol und Labin zuerst etwas durchs Landesinnere. Bei Vozilicí biegt die Route 66 in Richtung Küste ab. Atemberaubend schöne Blicke und viele Kurven lassen das Bikerherz beständig höher schlagen, bis wir auf dem Campingplatz in Medveja in der Nähe von Icici ankommen.

Es ist nicht alles Gold was glänzt!

Auf dem Campingplatz „Autocamp Medveja“ angekommen, erreicht uns die pure Ernüchterung! Und ich meine wirklich PUR!

Ungepflegter Platz, schmutzige Toiletten und Waschräume, kaputte Duschen, NUR kaltes Wasser zum Duschen. Also sofern überhaupt ein Duschkopf vorhanden war, aus dem Wasser kommen konnte…
Ein Gasbrenner, der alle 5 Minuten gut über den ganzen Platz hörbar einschaltet, um irgendetwas aufzuheizen. Was aufgeheizt werden soll, bleibt jedenfalls fraglich, denn Wasser kann es nicht sein! Dr. Kneipp lässt grüßen…

Ein absoluter Negativhammer dieser Campingplatz „Autocamp Medveja„!!!
So etwas braucht echt keiner!!!

Wäre unser Tag nicht einfach zu Ende gewesen, und hätten wir nicht schon fast im Dunkeln unser Zelt aufschlagen müssen, ist hier die Zeit zur Nachfrage für eine Übernachtung echt pure Verschwendung! – Vergesst diesen Campingplatz und fahrt lieber weiter!

Schwitzen, Duschen und Schockfrosten!

Schon in aller Früh verlassen wir diesen schmuddeligen Campingplatz – ohne Frühstück. Einfach schnell weg hier!
Ach ja, noch am Rande bemerkt: Und weil es so schön hier war, durften wir auch noch satten Aufschlag für diese (un)gepflegte Gastlichkeit bezahlen. Weil unsere Kuna nicht mehr ausreichten mussten wir in Euro bezahlen. Mal schnell 20% bei der Umrechnung drauf geschlagen!!! Tolles Geschäftsgebaren!!

Über Obatija führt uns die Straße zügig in Richtung Grenze, durch gut einsehbare und langgezogene Kurven, in malerischer Landschaft zum Grenzübergang Pesek wieder zurück nach Italien. Über diese Strecke konnten wir auch Triest umfahren und statt Stau und eine hochgezogene Nase, die tolle Gegend genießen. 🙂

Nach 2 Stunden Fahrt und zwischenzeitlich einem guten Frühstück, erwischt uns ein Platzregen, der uns eine ganze Stunde aufhält. Weiterfahren ist uns aufgrund der Regenmenge einfach zu riskant, da die Sicht beinahe gegen Null geht.

Danach gehts über die Dolomitenstraße in sehr engen Serpentinen bis auf knapp 2.000 m rauf. Teilweise sind die Serpentinen nur im 1. Gang zu durchfahren. 180 Grad-Kehren im Tunnel bei der Breite eines Autos, 1-spuriger Ampelregelung und starker Steigung fordern den Fahrer.

Aber auch dies ist mit einem Chopper problemlos machbar, sofern die notwendige Fahrzeug-Beherrschung vorhanden ist! Die beeindruckenden Dolomiten machen bei Regen und 5 Grad Außentemperatur leider nicht sehr viel Spaß… Die Abfahrt erfolgt über den Karrerpass bis hinunter nach Bozen.

Nass und ziemlich runter gekühlt schlagen wir unser Zelt ein letztes Mal in Klausen auf dem Campingplatz „Camping Gamp“ nahe der österreichischen Grenze auf. Eine heiße Dusche und ein gutes Abendessen haben wir uns heute wirklich verdient.

Apropos die Duschen… Kurz mit zwei Worten: Super Klasse . Wohl temperierter Raum und mit Glastür in den Kabinen. Da bleiben sogar die Schuhe trocken. So ginge es auch… Die Klamotten können wir in einem Trockenraum über Nacht unterbringen, so dass wir am kommenden Morgen nicht in klammer Kluft starten müssen. Perfekt!

Die Nacht bei ca. 12 Grad ist im Zelt nicht weiter problematisch.
Etwas störend dagegen sind die alte Brennerstraße, die Ortstraße, die Eisenbahn-Transitstrecke Deutschland – Italien in kurzer Entfernung zum Campingplatz vor uns und die Brennerautobahn in unmittelbarer Nähe, etwa 30 Meter über uns. Aber für eine Nacht geht’s…

Wie sagte Manne zum Wirt beim Frühstück, als dieser nachfragte, wie wir denn geschlafen hätten: Ich dachte heute Morgen um 6 Uhr fährt ein Zug durch unser Zelt… 😉
Aber, sauberer Campingplatz, sehr freundliche zuvorkommende Betreiber und super Duschen (auch mit heißem Wasser ;-)).

Wer viel Wert auf Nachtruhe legt, wird sicher etwas abseits dieses Tals einen geeigneteren Campingplatz finden. Sobald der Brenner Basistunnel fertig gestellt ist, könnte die Lage hier aber anders aussehen.

Auch der schönste Urlaub endet irgendwann.

Auf der Rückfahrt am nächsten Tag heißt es wieder Kilometer fressen und die alte Brennerstrasse über Innsbruck, Garmisch Partenkirchen und München zurück nach Hause.

Ein cooler Trip der unbedingt nach einer Neuauflage schreit.

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Euer Rainer

Tourimpressionen


 

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Rainer Kohl

Rainer Kohl

Rainer begann seine "Bikerkarriere" auf einem quietschgelben 50 ccm Roller Malaguti F15 Firefox. Nach gefühlt endlosen Jahren ohne wirkliches Vorankommen und Kurvenfeeling folgte dann endlich der Motorradschein und eine Yamaha Bulldog BT1100. Nach fast 80.000 gemeinsamen Kilometern wurde seine "Dogge" nun im Herbst 2014 gegen ein hübsches Donnervögelchen getauscht, eine Triumph Thunderbird Storm. Mehr über Rainer erfahrt ihr HIER.

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